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Diplomat Ulrich von Rhamm,
1913 - 2005
Herr Ulrich von Rhamm wurde
1913 in Blankenburg, als Sohn einer Juristenfamilie, geboren.
Bereits in seinem Abitur stand der Berufswunsch "Diplomat"
niedergeschrieben.
Ab Januar 1952 versah Herr Ulrich von Rhamm seinen Dienst, nach
abgeschlossenem Jurastudium beim Auswärtigen Amt. Als Chef
der Protokollabteilung plante er unter anderem den Besuch des
Bundeskanzlers Willy Brandt in Polen. Brandt's Kniefall, als
Symbol für die Aussöhnung mit Polen wargenommen, war
allerdings nicht im Protokoll vorgesehen. |
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Als stellvertretender Generalkonsul
in New York, ab 1960, erlebte Ulrich von Rhamm die Ermordung
des US-Präsidenten John F. Kennedy. In den weiteren Jahren
vertrat Herr Ulrich von Rhamm Deutschland in Thailand, Laos
und Syrien als Botschafter.
Im Jahre 1978 kehrte Herr Ulrich von Rhamm, nun im Ruhestand,
nach Braunschweig zurück, wo er am 22.Februar 2005 verstarb. |
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Er war uns stets ein Förderer.
Wir werden ihn in guter
Erinnerung behalten und seine Ideen, sein Wissen über
die Ramms und seine Impulse vermissen.
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Ramm-Helmsing, Herta von (1900-1987), deutschbaltiasche Historikerin
RAMM-HELMSING, HERTA
VON (DSHI 100 Ramm-Helmsing 1-316) * 6.3.1900 Riga, + 25.5.1987
Hamburg Historikerin
a) Höhere Töchterschule Riga; 1919 externe Reifeprüfung
am Humanist. Gymnasium; 1919/20 Krankenschwester Baltische Landeswehr;
Studium (Geschichte, Kunstgeschichte, Slawistik) in Göttingen,
Berlin, München und am Herder-Institut Riga; Promotion in München
1931 (Thema: Politik Rigas gegenüber Polen-Litauen im 16. Jh.);
1932-1939 mit Stipendien der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
und der Kulturabt. des AA zu Archivstudien in Danzig und Königsberg,
Polen, Litauen, Lettland, Estland ("Livländ.-polnische Forschungen");
1935 Tätigkeit in Riga für die Compagnie der Schwarzen Häupter
und die GGA; 1939 Umsiedlung;1940-1943 wissenschaftl. Referentin im
AA und im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete; 1943-1945
Univ. Posen ("Rezeption des Römischen Rechts im Ostraum");
seit 1945 in Hamburg; neben eingeschränkter Weiterarbeit an eigenen
Forschungsthemen aus wirtschaftlichen Gründen Projektarbeiten
für Univ. Hamburg, Hansischen und Fränkischen Geschichtsverein,
Deutschen Archivausschuß/Verein Deutscher Archivare, Hamburger
Weltwirtschaftsarchiv u.a., Privatunterricht, Arbeit für Presse
und Rundfunk, Übersetzungen.
b) Bestand wurde 1990 als Geschenk der Erben übergeben.
c) Viel Material zur Person und zur Familie (besonders mütterlicherseits:
v. Hollander), privater und familiärer Schriftwechsel; Stoffsammlungen,
Vorarbeiten und Manuskripte zu den Hauptforschungsthemen: Studien
über die Frühe Neuzeit in Polen, Litauen und Livland und
der Rezeption des Römischen Rechts in dieser Region; ebenso zu
David Hilchen (1561-1610), dem Syndikus der Stadt Riga, Paulus Bucaenus
(ca. 1548-1586), dem aus Riga stammenden Komponisten, und zur Archivgeschichte.
Enthalten sind Nachlässe der Mutter Fanny Helmsing, geb.
v. Hollander, und der Schwester Brita Schuhmann, geb. Helmsing (Nr.
298-312). 316 AE, (1578) 1894-1983 (1992)
d) Ungedruckte Findhilfsmittel.
e) Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1950, 1961, 1968,
1983, 1992 [!]; ungedruckte Lebensläufe von Herta v. Ramm-Helmsing
1943-1963 im Nachlaß. |
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Ingenieur Olaf von Ramm an der Duke-University in den
USA
Herr Olaf von Ramm ist Besitzer des Gutes
"Padis" in Estland.
Uns hat es sehr gefreut durch die unten dargestellte Veröffentlichung
zu erfahren, dass Herr von Ramm auch im Berufsleben recht erfolgreich
ist.
Auch wenn wir persönlich hoffen sein System, welches sicher vielen
Menschen helfen kann, niemals zu benötigen!
239/99
17. September 1999
Neues System zur
3-dimensionalen Ultraschalluntersuchung des Herzens
Im Rahmen eines Forschungsprojekts, das durch die Fördervereinigung
für die Stadt Essen e. V. unterstützt wird, steht der Abteilung
für Kardiologie des Essener Universitätsklinikums seit Juli
dieses Jahres ein neues innovatives Ultraschallsystem zur 3-dimensionalen
Untersuchung des Herzens im Wert von einer halben Million DM zur Verfügung.
Damit eröffnen sich der Abteilung neue Möglichkeiten zur
bildgebenden Diagnostik koronarer Erkrankungen.
Die 3-dimensionale Echokardiographie ist seit etwa zehn Jahren ein
wichtiges Forschungsfeld, das es in Zukunft ermöglichen soll,
das Herz mittels Ultraschall räumlich zu erfassen, zu beurteilen
und darzustellen. Bisher konnten solche Untersuchungen nur durch aufwendige
und zeitintensive 3-dimensionale Rekonstruktionen einzelner echokardiographischer
Schnittbilder des Herzens erfolgen. Das Besondere an dem neuen System
ist, dass es nicht wie bei herkömmlichen Geräten nur Schnittbilder
des Herzens erzeugt und speichert, sondern, dass es zu jedem Zeitpunkt
das gesamte Herz als räumliches Objekt mit den Ultraschallstrahlen
erfasst. Das von dem deutschstämmigen
Ingenieur Olaf von Ramm an der Duke-University in den USA entwickelte
System wird von der US-Firma Volumetrics hergestellt und von
der Firma Echoscan in Europa vertrieben. Sein Einsatz bedeutet eine
Revolution in der nichtinvasiven bildgebenden Diagnostik.
Herzstück der neuen Technik ist ein neuartiger Ultraschallkopf,
der nicht wie bisherige Schallköpfe den Ultraschall fächerförmig
aussendet und empfängt, sondern ein pyramidenförmiges Volumen
beschallt. Wird der Schallkopf so positioniert, dass sich das gesamte
Herz oder die interessierenden Herzpartien in dieser Pyramide befinden,
können der pyramidenförmige Datensatz gespeichert und Informationen
über die Form und Funktion des Herzens gewonnen werden. Dies
erlaubt erstmals eine Beurteilung des Herzens unmittelbar nach der
Beendigung der Untersuchung. Dies wird dazu führen, dass sich
die Untersuchungszeit für den Patienten drastisch verkürzt.
Nachträgliche diagnostische Beurteilungen des Herzens sind zu
jedem späteren Zeitpunkt möglich. Dies erlaubt die konventionelle
2-dimensionale Echokardiographie nicht; gegebenenfalls musste sich
der Patient einer neuen Untersuchung unterziehen.
Die Mitarbeiter der Essener Kardiologie sind besonders stolz, dass
sie die einmalige Möglichkeit haben, die neue Technik einzusetzen.
Weltweit gibt es bislang nur sehr wenige Geräte dieser Art, und
europaweit ist das in Essen jetzt zur Verfügung stehende das
dritte seiner Art.
Bei der Anwendung dieser Technik wird zunächst die Beantwortung
wissenschaftlicher Fragestellungen im Vordergrund stehen, da sich
das System zur Zeit noch in einem Entwicklungsstadium befindet und
es in der Routinediagnostik noch nicht voll eingesetzt werden kann.
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die Ärzte Dr. Thomas
Bartel und Dr. Thomas Buck unter der Leitung von Abteilungsdirektor
Professor Raimund Erbel untersuchen, wie sich die Diagnostik der linksventrikulären
Funktion bei koronarer Herzerkrankung und die nicht-invasive Beurteilung
des Schweregrads von Herzklappenerkrankungen verbessern lassen. Darüber
wollen die Wissenschaftler klären, wie sich allgemein die echokardiographische
Untersuchung am Patienten durch die neue räumliche Information
verbessern und beschleunigen lässt.
Redaktion: Monika Rögge, Telefon (02
01) 1 83-20 85
Weitere Informationen: Prof. Dr. Raimund Erbel, Telefon (02 01) 7
23-24 93
Drei-dimensionale Darstellung der Form der linken Herzkammer anhand
der neuen 3-D echokardiographischen Information. Gleichzeitige Darstellung
des herkömmlichen echokardiographischen Schnittbildes.
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